Ein Wochenende in München

München, 24. April 2005. Viel zu selten haben die Fische die Gelegenheit ein Wochenende in Deutschlands heimlicher Hauptstadt zu verbringen. Vom 22. – 24. April war es wieder so weit.

Standquartier Westend

Die Fische bezogen ihr Quartier in einem kleinen Hotel im Münchener Westend direkt neben der Theresienwiese gelegen. Hier war zwar jetzt nicht Oktoberfest aber immerhin Frühlinsfest. Eine Reihe von Fahrgeschäften füllten ein recht großes Quadrat, kamen jedoch bei weitem nicht an die Ausmaße des Oktoberfestes mit seinen vielen Bierzelten heran. Die Fische gönnten sich einen Abendbummel über diese Ansammlung von Fahrgeschäften, Ess- und Trinkständen.

Ein Highlight des Westends ist der Augustinerkeller. Hierhin brauchten die Fische nur wenige Minuten zu Fuß und erlebten einen schönen Abend bei leichtem Bier und deftigen Speisen in original Münchener Atmosphäre. Im Augustinerkeller wurden hunderte von Gästen gleichzeitig bewirtet und dennoch waren die Fische erstaunt, dass die Küche nur wenige Quadratmeter maß auf denen sich allerdings ein halbes Dutzend Köche tummelten.

Viktualienmarkt und englischer Garten

Am Samstagmorgen bummelten sich die Fische über den Viktualienmarkt und bewunderten das reichhaltige Angebot an frischem Obst und Gemüse. Auch exotische Kräuter und Gewürze waren hier in großer Vielfalt zu finden. Die Fische ließen sich in einem Biergarten mitten im Viktualienmarkt nieder und genossen den besonderen Flair dieses Ortes. An den Tischen rundherum saßen fast ausschließlich Touristen, was möglicherweise auf die gehobenen Preise an dieser Stätte zurückzuführen war. Unser Tischnachbar war Bayern München Fan und erzählte das er den Verein zu allen Heim- und Auswärtsspielen begleitet, bei Auswärtsspielen sogar im Spielerflugzeug. Anschließend ging es zu Fuß über die Maximilians- und Leopoldstraße zum englischen Garten. Am chinesischen Turm machten die Fische erstmal zünftig Brotzeit und wanderten dann langsam durch den Garten zurück zur Innenstadt.

Kleine und große Kunst

Abends besuchten sie eine Vorstellung in einer Kleinkunstbühne in einem Vororte Münchens in einem Hinterhoftheater. Eine echte Opernsängerin persiflierte gekonnt die Welt der Oper sowie die Opernsängerin als Künstlerin und als Frau.

Am Sonntagmorgen ging es in die Pinakothek der Moderne, deren Bau beim letzten Besuch der Fische vor drei Jahren noch nicht fertig gestellt war, die aber jetzt dem geneigten Publikum ihre Schätze darbietet. Die Fische waren beeindruckt von der Großzügigkeit des Baus die den einzelnen Kunstwerken Raum zur Entfaltung ihrer Wirkung ließ. Sie Ließen sich gut zwei Stunden von dem was sie sahen gefangen nehmen und machten sich Anschließend nach einem vegetarischen Imbiss in Münchens Mitte auf den Heimweg.

Riesenrad auf dem Frühlingsfest
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Riesenrad auf dem Frühlingsfest
Am chinesischen Turm
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Am chinesischen Turm
In der Pinakothek der Moderne
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In der Pinakothek der Moderne