Hamburg im Aufbruch
Dienstag, 6. Juni 2006. Bereits gestern hatte Bärlein als langjährige Wahlhamburgerin Mumin und die Fische mit ihrem Flitzer durch Hamburg und zur Schiffsbegrüßungsanlage Schulau gefahren. Und die Fische sahen, dass sich in Hamburg ordentlich was tut. Die Fußballweltmeisterschaft wirft ihre Schatten voraus. An vielen Stellen der Stadt, auf Dächern, freien Plätzen und an der Elbe waren stilisierte Tore aus blauen Neonröhren aufgebaut. Besonders deutlich wurde Hamburgs Aufschwung an der Riesenbaustelle "Hafencity". Vieles ist bereits fertig gestellt, doch sahen die Fische zum ersten Mal den neuen Kreuzfahrt-Kai.
Mit dem ÖPNV durch den Hafen
Heute ging es dann noch mal mit einer Tagesgruppenkarte der HVV nach Hamburg. Damit konnten die Fische auch die Elbfähren der HVV nutzen. Zuerst ging es von den Landungsbrücken zwei Haltepunkte weit zum Museumshafen Övelgönne. Hier besichtigten die Fische den mit einer Dampfmaschine angetriebenen Eisbrecher "Stettin", Baujahr 1933. Sie besichtigten den Maschinenraum und lernten, dass sich die Heizer bei ihrer Arbeit an der Maschine ohne weiteres verständigen können, weil Dampfmaschinen im Vergleich z.B. zu Dieselmotoren ganz leise laufen. Zudem erfuhren sie, dass man mit der Emden an manchen Wochenenden noch Fahrten z.B. nach Cuxhaven oder Rendsburg unternehmen kann.
Fischbrötchen von Nuggi
Ein Highlight war das Fischbrötchen in Nuggis Imbisshalle, die sich direkt am Anlegeplatz der Emden befindet. Hier sollte es die besten Fischbrötchen Hamburgs geben. In der Tat, die Brötchen waren kross und von eigener Hand frisch gebacken. Der Matjes-Hering war zart und ganz schwach gesalzen und die Zwiebelringe frisch geschnitten. Ein Gedicht!
Design-Kathedrale, Chilehaus, Jungfernstieg
Danach ging es ging es noch mit der HVV-Fähre nach Finkenwerder und Teufelsbrück und von dort mit dem Bus zurück nach Altona. Vom Altonaer Balkon wanderten die Fische hinunter zu den Fischverarbeitungsbetrieben an der Elbe und kamen bald an drei nebeneinander liegenden privaten Strandanlagen vorbei, wie sie zur Zeit überall in der Republik Mode sind. Fisch-Woman tat sich noch im Stilwerk um, einer Design-Kathedrale in der auf sechs Stockwerken kunst-veredelte Gebrauchsgegenstände zu erstehen sind. Von der alten Fischhalle ging es dann mit der HVV-Fähre zurück zu den Landungsbrücken und von dort zu Fuß am alten Hafen entlang zum Chile-Haus und dann zum neu gestalteten Jungfernstieg. Die Fische waren sehr beeindruckt von den großzügigen Treppenanlagen, die vom Jungfernstieg hinunterführen zur Alster und die zum Sitzen und Verweilen einladen. Hamburg hatte es geschafft sich pünktlich zur Fußball-WM aufs Schönste zu präsentieren.


